Sommerszeit – Urlaubszeit! Auch an Alles gedacht?

Eine kleine Checkliste und praktische Hilfsmittel, die gerne mit in den Koffer dürfen:

  • Mittel gegen Reiseübelkeit, sofern erforderlich und besser in die Handtasche!
  • Mittel gegen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Mittel gegen Schmerzen und Fieber
  • Augentropfen bei Bindehautentzündungen
  • Mittel beim Auftreten einer Allergie
  • Creme zur Behandlung von oberflächennahen Wunden und Entzündungen der Haut und
  • Schleimhaut
  • Creme zur Behandlung von stumpfen Verletzungen
  • Creme zur Behandlung von Insektenstichen, Sonnenbrand und Verbrennungen
  • Eine kleine Menge Pflaster, Verbandsmaterial, elastische Binden
  • Wunddesinfektionsmittel und Flächendesinfektionsmittel
  • Fieberthermometer
  • Sonnenschutz, auch evtl. an eine Kopfbedeckung denken und an ein Mittel gegen Lippenherpes
  • Mittel gegen Heuschnupfen
  • Meersalz-Nasenspray
  • Ggf. an eine ausreichende Menge an Dauermedikamenten denken
  • Mittel zur Abwehr von Insekten und eventuell Zeckenzange oder -karte
  • Ohrstöpsel
  • Blasenpflaster

Je nach Reisezeit oder Reiseziel an Erkältungspräparate, Halsschmerztabletten und Hustenmittel denken.

Bitte beachten Sie, dass die Ausstattung einer Reiseapotheke von der Art der Reise, dem Reiseziel und der medizinischen Versorgung im Urlaubsland abhängt, daher müssen individuelle Gegebenheiten berücksichtigt werden.

Aus Urheberrechtlichen Gründen verwende ich hier an dieser Stelle keine Präparate Namen aber in meiner Praxis erhalten Sie gerne eine ausführliche Kopie einer Empfehlung einer Reiseapotheke für die ganze Familie!

Sommer, Sonne, ab nach draußen in die Natur!

Sind Sie ausreichend geschützt vor Mücken & Co.?

Vorbeugend ist es ratsam,

  • Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen nicht zu reizen, da sie nur stechen, wenn sie sich bedroht fühlen
  • beim Picknick im Grünen die Leckereien zuzudecken und genau hinzuschauen, wenn man in etwas hineinbeißt
  • lange, helle und locker sitzende Kleidung zu tragen
  • einen Hut aufzusetzen
  • Insektengitter vor den Fenstern anzubringen
  • ein Moskitonetz ums Bett herum aufzuhängen.

Ätherische Öle, z. B. Basilikum, Lavendel, Thymian, Eukalyptus und Orangenblüten sowie Teebaumöl halten Mücken & Co. fern allerdings verdunsten die Öle rasch und haben daher eine kurze Wirkdauer (ca. 30 min – 2 Std.). Eventuell auch eine Duftlampe auf die Terrasse oder den Balkon stellen. Vorsicht ist vor allem bei Babys und Kleinkindern geboten, da die Gefahr von Allergien und Hautreizungen besteht.

Was kann ich tun, wenn Mücke & Co. doch zugestochen hat?

Nach einem Bienenstich sollte man den Stechapparat möglichst schnell mit einer Pinzette und ohne die Giftblase zu quetschen entfernen. Mit einer Vakuumpumpe (erhältlich in Apotheken) lässt sich direkt nach dem Stich die Wunde aussaugen.

Mit einem heißen Löffel oder Waschlappen (bis max. 52 C) kann die Stichstelle kurzzeitig erwärmt (3-6 sec.) und Proteine des Insektengifts zerstört werden. Danach wird gekühlt, z. B. mit einer Kühlkompresse oder Aloe Vera Gel um den Juckreiz zu lindern.

Zecken möglichst rasch nach dem Auffinden und vorsichtig mit einer Pinzette oder Zeckenzange (erhältlich in Apotheken) entfernen.

Vorsicht: kommen zu den gewöhnlichen Symptomen an der Einstichstelle wie Rötung, Schwellung, Hitze, Juckreiz und Brennen weitere körperliche Anzeichen wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot dazu, kann es eine anaphylaktische Reaktion sein, die sofortiges ärztliches Handeln bedarf!